Projektmanagement aus der Praxis.

Methodische Gruppenschulung für IT-nahe Projektleitungen, PMO-Rollen und PM-Quereinsteiger:innen aus Migrations-, Transformations- oder Test-Umfeldern. Drei Tage Block, mit Hands-on an realen Beispielen aus deinem Setup und Werkstatt am eigenen Case.

Schulung anfragen

Warum diese Schulung

Vier Gründe, Projektsteuerung als Handwerk zu lernen.

01

Methodik aus laufenden Mandaten

Steuerungs-Methodik aus echten IT-Projekt-Mandaten, geprüft im Tagesgeschäft. Vermittelt wird, was in der laufenden Steuerung tatsächlich gebraucht wird: Migrations-Vorhaben, Transformations-Programme, PMO-Routinen und qualitätsgetriebene Projekte.

02

Lieferanten- und Multi-Vendor-Steuerung

Wie du externe Dienstleister, Vermittlung und Multi-Vendor-Setups in deine Steuerung integrierst. Eigener Block für ein Thema, das in klassischen PM-Schulungen oft als Randnotiz auftaucht.

03

Block-Format, drei Tage

Drei Tage als zusammenhängender Block. Aufbauend strukturiert, mit klarer Sequenz von Grundlagen zu Tagesgeschäft-Routinen.

04

Trainer mit echter Krisensteuerung

Geleitet von Personen, die Projekte selbst geleitet und in Krisensituationen gesteuert haben. Methodik kommt aus gehaltenen Mandaten, nicht aus dem Trainings-Lehrbuch.

Was du danach behältst

Lebenslanger Zugriff auf das Online-Kursmaterial.

Nach der Schulung bleibt dein Login auf die Slide-Decks und Materialien aktiv. Wenn wir das Material überarbeiten, hast du automatisch die neue Version. Kein Ablaufdatum, kein Wieder-Buchen.

Lernziele

Was du nach der Schulung kannst.

Grundlagen: Projektscope und Phasen entlang von Geschäftsrisiko und Lieferfähigkeit formulieren, Testverankerung als integralen Steuerungs-Hebel anlegen
Grundlagen: Stakeholder-Landschaft strukturiert abbilden, Eskalations-Pfade vor der Konflikt-Situation klären
Grundlagen: Steuerungs-KPIs auswählen, die Entscheidungen tatsächlich treiben, statt Reporting-Theater zu produzieren
Grundlagen: In Konflikten zwischen Termin, Scope und Qualität souverän agieren und das Mandat halten
Grundlagen: Externe QA-Dienstleister und Test-Lieferanten in die Steuerungs-Logik einbinden, statt sie parallel laufen zu lassen
Experten-Vertiefung: Multi-Projekt-Programm-Architektur aufsetzen, hybride Setups (klassisch + agil) führen, Krisen-Hebel einsetzen
Experten-Vertiefung: Projektsteuerung in regulatorischen Kontexten (Pharma, Banking, Public, EU AI Act) sauber dokumentieren, Audit-Vorbereitung strukturieren
Zielgruppe
Projektleitungen mit hohem Test- und Release-Anteil, Test- und QA-Verantwortliche im Wechsel in eine PL-Rolle, erfahrene Projektmanager mit Multi-Team-Setup
Dauer
3 Tage als Block (Grundlagen)
Teilnehmer
max. 10 Personen pro Kurs
Format
Präsenz oder Remote
Workshop-Inhalte

Acht Bausteine über drei Tage.

Baustein 01 · Tag 1

Projektscope und Phasen-Architektur

Was der Scope leistet und wo Phasen-Architekturen für Wasserfall, Agile und Hybrid sauber abgegrenzt werden. Project Charter und Kick-off-Setup auf die wesentlichen Bestandteile reduziert.

  • Scope zwischen Stakeholder-Erwartung und Lieferfähigkeit austarieren
  • Phasen-Architektur für Wasserfall, Agile und Hybrid trennscharf abbilden
  • Project Charter und Kick-off-Setup auf das Wesentliche reduzieren
  • Werkstatt: Scope-Skizze für ein eigenes Projekt entwerfen
Baustein 02 · Tag 1

Risiko- und Stakeholder-Steuerung

Risiko-Register strukturieren und mit Stakeholder-Anliegen verzahnen. Eskalationspfade für kritische Risiken in der Linie verankern.

  • Risiko-Register strukturieren und mit Mitigationen pflegen
  • Stakeholder-Map nach Einfluss und Erwartung priorisieren
  • Eskalationspfade für kritische Risiken in der Linie verankern
  • Hands-on: eigenes Risiko- und Stakeholder-Bild aufbauen
Baustein 03 · Tag 2

Lieferanten- und Schnittstellen-Steuerung

Lieferanten-Steuerung auf Basis von Leistungsschein und SLA. Schnittstellen zu Nachbar-Projekten und Linie dokumentieren, Frühwarnsignale erkennen.

  • Lieferanten-Steuerung über Leistungsschein und SLA-Anker führen
  • Schnittstellen zu anderen Projekten und Linie dokumentieren
  • Frühwarnsignale für Lieferanten-Drift erkennen und adressieren
Baustein 04 · Tag 2

Steuerungs-KPIs und Reporting

KPIs, die Entscheidungen treiben statt nur Status melden. Adressaten-spezifische Aufbereitung von Status, Risiko und Forecast.

  • KPIs auswählen, die Entscheidungen treiben, nicht nur Status erzeugen
  • Reporting-Frequenz und Adressaten-spezifische Aufbereitung festlegen
  • Templates für Status, Risiko und Forecast in einem konsistenten Bild bauen
Baustein 05 · Tag 2

Konflikt-Management: Termin, Scope, Qualität

Wenn die drei Hebel kollidieren: wie der Konflikt strukturiert vorbereitet, kommuniziert und gegenüber Stakeholdern verhandelt wird.

  • Konflikte zwischen Termin, Scope und Qualität in der Lieferung adressieren
  • Verhandlungs-Linien gegenüber Stakeholdern strukturiert vorbereiten
  • Übung: einen typischen Termin- und Scope-Konflikt im Rollenspiel durchspielen
Baustein 06 · Tag 2

Mandat und Eskalation

Das eigene Projekt-Mandat formulieren und gegenüber dem Lenkungskreis vertreten. Eskalations-Disziplin in der Linie etablieren.

  • Eigenes Projekt-Mandat klar formulieren und gegenüber dem Lenkungskreis vertreten
  • Eskalations-Disziplin: was wird wann an wen gehoben, und in welcher Form
  • Rollenspiel: Eskalations-Gespräch mit Lenkungskreis durchspielen
Baustein 07 · Tag 3

Werkstatt am eigenen Projekt

Jeder Teilnehmer bringt einen Case aus dem eigenen Setup mit und arbeitet ihn bis zur Steuerungs-Skizze durch. Trainer-Sparring zu konkreten Fragen.

  • Eigenen Projekt-Case bis zur Steuerungs-Skizze durcharbeiten
  • Trainer-Sparring zu konkreten Fragen aus dem mitgebrachten Projekt
  • Konkrete Aktionspakete aus dem Case ableiten und priorisieren
Baustein 08 · Tag 3

Sparring, Aktionsplan und Lessons-Learned

Cross-Pair-Sparring zu den Cases, ein konkreter 30-Tage-Aktionsplan, und ein kompakter Block zu Lessons-Learned als Linien-Routine.

  • Cross-Pair-Sparring: Cases gegenseitig vorstellen und Feedback einholen
  • Aktionsplan für die nächsten 30 Tage konkret formulieren
  • Lessons-Learned als Linien-Routine verankern, statt in Einzel-Workshops verpuffen zu lassen
  • Trainer-Wrap-Up mit Empfehlungen für die ersten Wochen nach der Schulung
Investition

Was es kostet.

€ 1.399
pro Teilnehmer, netto
Dauer
3 Tage als Block
Gruppengröße
bis 10 Teilnehmer
Format
Präsenz oder Remote

Im Preis enthalten

  • Drei volle Trainings-Tage mit Hands-on-Anteil
  • PM-Templates aus laufenden Projekten
  • Materialien als PDF zum Mitnehmen
  • Teilnahmebestätigung

Rabatte

Frühbucher-Rabatt 10% bei Buchung mehr als 30 Tage vor Termin. Gruppen-Rabatt 10% ab 5 gleichzeitig angemeldeten Teilnehmern.

Inhouse Training?

Für Lernatmosphäre vor Ort und ein Format, das sich für deine Mitarbeitenden wiederholen lässt, bieten wir den Workshop auch bei dir Inhouse an. Sprich uns für ein maßgeschneidertes Angebot an.

Fragen

Was oft gefragt wird.

Ersetzt die Schulung IPMA, PMI oder PRINCE2?

Nein. Die Projektmanagement-Schulung ist methodisch und steuerungs-fokussiert, kein Zertifizierungs-Kurs. Wer einen IPMA-, PMI- oder PRINCE2-Nachweis braucht, geht zu einem akkreditierten Provider. Die QCT-Schulung schliesst eine andere Lücke: praxis-erprobte Steuerungs-Methodik aus laufenden IT-Projekt-Mandaten, die in Zertifizierungs-Stoffplänen nur am Rand vorkommt.

Welche Stufe brauche ich, Grundlagen oder Experten-Vertiefung?

Grundlagen sind richtig, wenn du in eine PL-Rolle hineinwächst, aus einer fachlichen Linie (Test, Migration, Transformation, PMO) ins Projektmanagement wechselst oder dein Methodik-Fundament konsolidieren willst. Die Experten-Vertiefung passt, wenn du seit ein paar Jahren Projekt-Verantwortung hältst und in Steuerungs-Tiefe (Programm, hybride Setups, Regulatorik, Krise) gehen willst.

Wann ist die Schulung sinnvoller als 1:1-Coaching?

Wenn du methodisches Fundament für eine Rolle aufbauen willst und vom Plenum profitierst, kommst du in die Schulung. In einer akuten Projektsituation mit Steuerungs-Frage ist 1:1-Mentoring & Coaching der bessere Weg. Beides lässt sich kombinieren, oft als Schulung mit anschliessendem Coaching-Block während des Roll-outs.

Für welche Projekt-Profile passt die Schulung am besten?

Für IT-nahe Projektsteuerung mit Komplexität: Migrations-Vorhaben, Transformations-Programme, Plattform-Roll-outs, qualitätsgetriebene Projekte, Multi-Vendor-Setups und PMO-Routinen. Auch test- und release-nahe Projektrollen sind klar abgedeckt. Wer ein klassisches Bauprojekt ohne Software- oder Schnittstellen-Bezug steuert, ist mit IPMA oder PMI besser bedient.

Hilft die Schulung in einer akuten Projekt-Krise?

Bedingt. Die Schulung legt Methodik für die Steuerung, inklusive Krisen-Modul in der Experten-Vertiefung. Eine akute Krise löst sie nicht direkt, weil Krise individuelles Sparring braucht. Der typische Pfad: Coaching-Termin für die akute Situation, dann Schulung für das methodische Fundament nach der Akut-Phase. Kombiniert ist das die belastbarste Lösung.

Wie verzahnt sich die Schulung mit meinem eigenen Projekt-Setup?

Vor der Schulung gibt es ein Pre-Assessment plus Vorbefragung zum eigenen Setup. Hands-on-Blöcke arbeiten mit Beispielen aus den Teilnehmern, soweit Vertraulichkeit das zulässt. Am Schulungs-Ende konsolidiert ein Sparring-Block offene Steuerungs-Fragen aus dem Plenum, danach gibt es Quick-Reference und Post-Assessment für den Transfer in die eigene Linie.

Projektsteuerung mit Test- und Release-Brille.

Zwei Stufen, kleine Gruppe, Methodik aus echter Krisensteuerung. Präsenz oder Remote.

Schulung anfragen

info@qct.de · +49 (2826) 999 3201
Auf Anfrage

Aktuell nicht im offenen Kalender.

Diese Schulung biete ich nach Bedarf an. Melde dich, wir stimmen einen Termin direkt auf dein Team ab.

Weiter durchs Portfolio

Vielleicht passt aus einer anderen Säule etwas besser zu deiner Situation.

QCT – Dein Experte für Testmanagement, Softwarequalität und digitale Transformation

QCT Logo in Negativ-Darstellung für dunkle Hintergründe