Projektmanagement aus der Praxis.

Methodische Gruppenschulung in zwei Stufen für IT-nahe Projektleitungen, PMO-Rollen und PM-Quereinsteiger:innen aus Migrations-, Transformations- oder Test-Umfeldern. Grundlagen für den Aufbau, Experten-Vertiefung für komplexe Multi-Team-Setups.

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Warum diese Schulung

Vier Gründe für die QCT-Variante.

01

Methodik aus laufenden Mandaten

Steuerungs-Methodik aus echten IT-Projekt-Mandaten, geprüft im Tagesgeschäft. Vermittelt wird, was in laufender Steuerung trägt: Migrations-Vorhaben, Transformations-Programme, PMO-Routinen und qualitätsgetriebene Projekte.

02

Lieferanten- und Multi-Vendor-Steuerung

Wie du externe Dienstleister, Vermittlung und Multi-Vendor-Setups in deine Steuerung integrierst. Eigener Block für ein Thema, das in klassischen PM-Schulungen oft als Randnotiz auftaucht.

03

Zwei Stufen, modular buchbar

Grundlagen über 2 Tage, Experten-Vertiefung über 3 Tage. Beides separat oder zusammen, je nach Erfahrungsstand und Rollenphase.

04

Trainer mit echter Krisensteuerung

Geleitet von Personen, die Projekte selbst geleitet und in Krisensituationen gesteuert haben. Methodik kommt aus gehaltenen Mandaten, nicht aus dem Trainings-Lehrbuch.

Lernziele

Was du nach der Schulung kannst.

Grundlagen: Projektscope und Phasen entlang von Geschäftsrisiko und Lieferfähigkeit formulieren, Testverankerung als integralen Steuerungs-Hebel anlegen
Grundlagen: Stakeholder-Landschaft strukturiert abbilden, Eskalations-Pfade vor der Konflikt-Situation klären
Grundlagen: Steuerungs-KPIs auswählen, die Entscheidungen tatsächlich treiben, statt Reporting-Theater zu produzieren
Grundlagen: In Konflikten zwischen Termin, Scope und Qualität souverän agieren und das Mandat halten
Grundlagen: Externe QA-Dienstleister und Test-Lieferanten in die Steuerungs-Logik einbinden, statt sie parallel laufen zu lassen
Experten-Vertiefung: Multi-Projekt-Programm-Architektur aufsetzen, hybride Setups (klassisch + agil) führen, Krisen-Hebel einsetzen
Experten-Vertiefung: Projektsteuerung in regulatorischen Kontexten (Pharma, Banking, Public, EU AI Act) sauber dokumentieren, Audit-Vorbereitung strukturieren
Zielgruppe
Projektleitungen mit hohem Test- und Release-Anteil, Test- und QA-Verantwortliche im Wechsel in eine PL-Rolle, erfahrene Projektmanager mit Multi-Team-Setup
Dauer
Grundlagen 2 Tage · Experten-Vertiefung 3 Tage · separat oder zusammen buchbar
Teilnehmer
6-10 Personen pro Kurs
Format
Präsenz oder Hybrid
Inhalte

Sechs Grundlagen-Module, sieben Experten-Module.

Grundlagen (2 Tage, 6 Module)

01
Projektscope und Phasen-Architektur

Was eine Scope-Definition leistet, wo sie typisch rutscht und wie Phasen in klassischen, agilen und hybriden Setups aussehen. Hands-on an einer eigenen Scope-Skizze.

90 Min
02
Risiko- und Stakeholder-Steuerung

Risiko-Identifikation als laufende Routine, Stakeholder-Matrix mit expliziten Erwartungen und die Verbindung zwischen Risiko und Stakeholder-Verantwortung.

90 Min
03
Lieferanten- und Schnittstellen-Steuerung

Externe Dienstleister, Vermittlung und Schnittstellen-Partner in die Projektsteuerung integrieren. Vorlauf-Zeiten realistisch planen, gleich ob Test-Stufen, Migrations-Schritte, Reviews oder Release-Phasen.

90 Min
04
Steuerungs-KPIs und Reporting

Welche KPIs Entscheidungen treiben (Burn-down, Defect-Trend, Scope-Drift), Adressatengerechtigkeit und Trend statt Snapshot.

90 Min
05
Konflikt-Management: Termin, Scope, Qualität

Das eiserne Dreieck als Steuerungs-Werkzeug einsetzen, Scope-Cut, Termin-Verschiebung und Qualitäts-Kompromiss strukturiert verhandeln.

90 Min
06
Mandat und Eskalation

Wie dein Projekt-Mandat in der Linie sitzt, 4-Schritt-Briefing und Tag-Rules, Konflikte mit der Bereichsleitung lösen, ohne abzukürzen.

60 Min

Experten-Vertiefung (3 Tage, 7 Module + Sparring)

E1
Multi-Projekt-Programm-Architektur

Programm-PMO, Cross-Project-Risk-Sicht und Steuerungs-Hebel über mehrere Projekte hinweg.

180 Min
E2
Hybride Setups führen

Klassisch und agil parallel steuern, ohne in Methodik-Glaubenskriege zu rutschen. Schnittstellen, Reporting-Sprache und Synchronisations-Punkte.

180 Min
E3
Cross-Project-Risk-Management

Risiken zwischen Projekten konsistent halten, Abhängigkeits-Risiken sichtbar machen und Eskalationen orchestrieren.

120 Min
E4
Projektsteuerung in regulatorischen Kontexten

Pharma, Banking, Public, EU AI Act: Dokumentations-Disziplin, Audit-Trace und Steuerungs-Anpassung an regulatorische Auflagen.

180 Min
E5
Krisen-Hebel und Recover-Mechanik

Recover-Sprint, Re-Baseline und Eskalations-Stop. Wie du steuerst, wenn das Projekt schon brennt, ohne Hektik in die Linie zu tragen.

120 Min
E6
Lieferanten-Management in Multi-Vendor-Setups

Outsourcing-Modelle, Offshore-Teams und Multi-Vendor-Steuerung. Verantwortungs-Schnitt, SLA-Disziplin und Eskalations-Pfade ueber Dienstleister-Grenzen hinweg.

180 Min
E7
Lessons-Learned als Linien-Routine

Lessons-Learned aus dem Projekt-Anhängsel-Status lösen und in der Linie verankern, damit gleiche Fehler nicht jedes Projekt wieder kosten.

180 Min
E8
Sparring-Block

Offene Steuerungs-Fragen aus dem Plenum, Trainer-Sparring zu eigenen aktuellen Situationen, gemeinsame Konsolidierung der Tage.

60 Min
Fragen

Was oft gefragt wird.

Ersetzt die Schulung IPMA, PMI oder PRINCE2?

Nein. Die Projektmanagement-Schulung ist methodisch und steuerungs-fokussiert, kein Zertifizierungs-Kurs. Wer einen IPMA-, PMI- oder PRINCE2-Nachweis braucht, geht zu einem akkreditierten Provider. Die QCT-Schulung schliesst eine andere Lücke: praxis-erprobte Steuerungs-Methodik aus laufenden IT-Projekt-Mandaten, die in Zertifizierungs-Stoffplänen nur am Rand vorkommt.

Welche Stufe brauche ich, Grundlagen oder Experten-Vertiefung?

Grundlagen sind richtig, wenn du in eine PL-Rolle hineinwächst, aus einer fachlichen Linie (Test, Migration, Transformation, PMO) ins Projektmanagement wechselst oder dein Methodik-Fundament konsolidieren willst. Die Experten-Vertiefung passt, wenn du seit ein paar Jahren Projekt-Verantwortung hältst und in Steuerungs-Tiefe (Programm, hybride Setups, Regulatorik, Krise) gehen willst.

Wann ist die Schulung sinnvoller als 1:1-Coaching?

Wenn du methodisches Fundament für eine Rolle aufbauen willst und vom Plenum profitierst, kommst du in die Schulung. In einer akuten Projektsituation mit Steuerungs-Frage ist 1:1-Mentoring & Coaching der bessere Weg. Beides lässt sich kombinieren, oft als Schulung mit anschliessendem Coaching-Block während des Roll-outs.

Für welche Projekt-Profile passt die Schulung am besten?

Für IT-nahe Projektsteuerung mit Komplexität: Migrations-Vorhaben, Transformations-Programme, Plattform-Roll-outs, qualitätsgetriebene Projekte, Multi-Vendor-Setups und PMO-Routinen. Auch test- und release-nahe Projektrollen sind klar abgedeckt. Wer ein klassisches Bauprojekt ohne Software- oder Schnittstellen-Bezug steuert, ist mit IPMA oder PMI besser bedient.

Hilft die Schulung in einer akuten Projekt-Krise?

Bedingt. Die Schulung legt Methodik für die Steuerung, inklusive Krisen-Modul in der Experten-Vertiefung. Eine akute Krise löst sie nicht direkt, weil Krise individuelles Sparring braucht. Der typische Pfad: Coaching-Termin für die akute Situation, dann Schulung für das methodische Fundament nach der Akut-Phase. Kombiniert ist das die belastbarste Lösung.

Wie verzahnt sich die Schulung mit meinem eigenen Projekt-Setup?

Vor der Schulung gibt es ein Pre-Assessment plus Vorbefragung zum eigenen Setup. Hands-on-Blöcke arbeiten mit Beispielen aus den Teilnehmern, soweit Vertraulichkeit das zulässt. Am Schulungs-Ende konsolidiert ein Sparring-Block offene Steuerungs-Fragen aus dem Plenum, danach gibt es Quick-Reference und Post-Assessment für den Transfer in die eigene Linie.

Projektsteuerung mit Test- und Release-Brille.

Zwei Stufen, kleine Gruppe, Methodik aus echter Krisensteuerung. Präsenz oder Hybrid.

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