Wenn deine KI Entscheidungen trifft, wer verantwortet sie?

ISO/IEC 42001 und der EU AI Act schaffen verbindliche Regeln für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Unternehmen. Wir begleiten dich beim Aufbau eines tragfähigen AI Management Systems, vom Executive Briefing über Reifegradanalyse und Governance-Design bis zur Verankerung im Führungs- und Mitarbeiterkreis.

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EU AI Act

Vier Risikoklassen, und was sie für dich bedeuten.

Risiko: Unzulässig

Verboten

Social Scoring, manipulative Systeme, biometrische Massenüberwachung

Diese Systeme sind im Geltungsbereich des AI Act nicht einsetzbar.

Risiko: Hoch

Strenge Pflichten

Recruiting, Kreditvergabe, Medizinprodukte, kritische Infrastruktur

Konformitätsbewertung, Dokumentation, Risikomanagement, Humanaufsicht, der größte Beratungsbedarf liegt hier.

Risiko: Begrenzt

Transparenzpflicht

Chatbots, Emotion-Recognition, Deepfakes, Content-Generatoren

Nutzer müssen erkennen können, dass sie mit KI interagieren oder KI-generierten Inhalt sehen.

Risiko: Minimal

Frei nutzbar

Spam-Filter, KI in Videospielen, Suchvorschläge

Keine spezifischen Pflichten aus dem AI Act. Best Practice bleibt trotzdem empfehlenswert.

Warum jetzt

Vier Gründe, sich ernsthaft mit AIMS zu beschäftigen.

01

Verbindliche Regulierung

EU AI Act und ISO/IEC 42001 definieren Pflichten für Unternehmen, die KI entwickeln oder einsetzen. Die Zeit des unregulierten Experimentierens ist vorbei.

02

Klare Haftung und Verantwortung

Wer trägt die Folgen, wenn KI falsche, geschäftsschädigende oder diskriminierende Ergebnisse liefert? Ohne AIMS bleibt diese Frage im Ernstfall offen.

03

Einheitliche Richtlinien für Teams

Mitarbeitende brauchen klare Do's und Don'ts. Ohne verbindliche Leitlinien wechseln Unternehmen zwischen „alles erlaubt" und „alles verboten", beides ist problematisch.

04

Strategische Position im Markt

Kunden, Partner und Investoren fragen zunehmend nach AIMS-Nachweisen. Eine saubere Governance wird vom Compliance-Thema zum Wettbewerbsfaktor.

Bausteine der Beratung

Drei Schritte zum tragfähigen AIMS.

// 01

Executive Briefing

Was Führungsebene über gesetzliche Vorgaben, Haftungsfragen und Governance-Elemente wissen muss. Klare Mitarbeitenden-Richtlinien, die KI kontrolliert, sicher und strategisch vorteilhaft einsetzbar machen.

// 02

Reifegradanalyse

Wo steht dein Unternehmen beim KI-Einsatz, welche Use Cases sind relevant, welche Risiken und regulatorischen Anforderungen gelten. Fundierte Grundlage für die weitere Strategie.

// 03

AI-Governance Design

Auf dein Unternehmen zugeschnittene KI-Governance: Rollen, Prozesse, Richtlinien, Policies, Do's und Don'ts. Dauerhaft steuerbarer Rahmen statt punktueller Regelungen.

AIMS-Roadmap

Der Weg zur AIMS-Reife.

Phase 1 · Beratung
01
Executive Briefing
02
Reifegrad­analyse
03
Governance Design
Phase 2 · Verankerung
04
Ausbildung KI-Beauftragte
05
Führungs­kräfte-Workshops
06
Mitarbeiter-Unterweisung

Nicht alle sechs Stationen müssen gelaufen werden. Manche Unternehmen starten mit Executive Briefing und Governance Design, andere haben Governance schon definiert und steigen in Phase 2 ein. Die Kette baut aufeinander auf, der Einstiegspunkt bleibt flexibel.

Phase 2 findest du detailliert in den Modulen unter Quality Education.

Methodik-Toolkit

Womit wir arbeiten.

ISO 42001 Gap-Assessment

Strukturierter Abgleich, wo ihr steht und was zum AIMS noch fehlt.

AI Risk Register

Use-Case-Inventar mit Risikobewertung nach AI-Act-Klassifizierung.

Governance Policy-Framework

Template-Set für Richtlinien, Policies und Verfahrensanweisungen.

Do's & Don'ts Katalog

Mitarbeiter-taugliche Leitlinien, die im Alltag wirklich ankommen.

Rollen- und RACI-Matrix

Wer entscheidet, wer trägt Verantwortung bei KI-relevanten Gates.

AIMS Roadmap-Vorlage

Phasenplan für die Einführung, anpassbar an Reifegrad und Tempo.

Fragen

Was oft gefragt wird.

Brauchen wir ein AIMS jetzt schon, oder reicht es, wenn die Regulierung voll greift?

Der EU AI Act gilt stufenweise ab 2025. Wer bis 2026/2027 sauber aufgestellt sein will, beginnt jetzt. Nachrüsten unter Zeitdruck ist deutlich aufwändiger als ein frühzeitig durchdachter Aufbau.

Worin unterscheiden sich ISO 42001 und EU AI Act?

Der AI Act ist Gesetz und verpflichtend. ISO 42001 ist ein Management-System-Standard, der hilft, die Pflichten strukturiert umzusetzen. Beide ergänzen sich: Der Act sagt was, die Norm zeigt wie.

Sind wir als kleines oder mittleres Unternehmen überhaupt betroffen?

Ja, wenn ihr KI einsetzt oder entwickelt. Der Umfang der Pflichten richtet sich nach dem Risiko des jeweiligen Use Cases, nicht primär nach Unternehmensgröße. Kleine Teams brauchen oft schlankere Lösungen. Governance entfällt aber nicht.

Ist das nicht eine Sache für Juristen?

Für die rechtsverbindliche Auslegung immer. Unsere Beratung ist organisatorisch, technisch und strategisch, wir arbeiten Hand in Hand mit deiner Rechtsabteilung oder externen Anwälten, ersetzen sie aber nicht.

Wie greifen eure Beratung und die Schulungen ineinander?

Beratung (Phase 1) schafft das Fundament: Wissen in der Führung, Reifegrad-Klarheit, definierte Governance. Darauf baut die Verankerung (Phase 2) auf. Workshops und Schulungen, die im Unternehmen Wirkung entfalten. Die Schulungen sind unter Education separat buchbar.

Schulungen zur Verankerung

Phase 2 als individuelle Schulungs-Module.

Die Beratung schafft das Fundament. Damit Governance im Alltag wirklich greift, sind die folgenden Module unter Quality Education einzeln buchbar — jeweils auf deine Governance, deine Use-Cases und deine Realitaet zugeschnitten. Ein universelles Standardpaket waere hier wirkungslos.

Kontrollierter KI-Einsatz. Mit sauberer Governance.

AIMS nach ISO 42001. EU AI Act Readiness. Rollen, Policies und Richtlinien, die im Alltag tragen.

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